No Mini For Sure

Posted: Februar 28th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Plötzlich spielen Automarken eine Rolle. Wer nie ein Auto besessen, dem werden sie egal – wer jedoch eines kaufen muss und möchte, beginnt Fragen zu stellen: Welches auf keinen Fall? Welches hat einen guten Verbrauch? Welches hast Du und warum keinen Mini?

Das Internet ist voller Meinungen, leider voller verschiedener, denn jeder der tippen kann, tippt. Die Auto-Recherche unterscheidet sich nur darin von anderen, dass jeder über Autos mehr Meinung zu haben scheint als über alles andere.

 

Wir grenzten unsere Suche auf einen Vauxhall Astra ein, weil wir die Form mochten. Wenn es nur danach ginge, wärs wohl ein Wiesmann aus Dülmen geworden (- für uns Menschen unerschwinglich).

 

Nach ein, drei Autohaubesuchen haben wir nun Gewissheit wie Autokauf funktioniert: Händler kauft Auto und stellt es ins Internet. Interessent findet es dort und ruft Händler an. Termin. Ab hier alles wie gehabt: Probefahrt und das alte Ich-Hab-Weniger-Geld-als-Du-Spiel.

 

Wir landeten schließlich in Birmingham. Der Vauxhall glänzte in der Nachmittagssonne und verhieß eine rosige Probefahrt um den Block. Fährt wie ein Auto fahren sollte. Runde Reifen und alles. Wir müssen davon ausgehen, dass der Wagen okay ist, lassen uns das noch schriftlich so gut es geht belegen und werfen einen allerletzten Blick in den Motorinnenraum. Ich hab keine Ahnung, wonach ich suche. Ein Motor ist ein Motor ist ein Motor ist ein Motor…

 

Jedenfalls £200 später gehörte der Wagen uns. Anzahlung natürlich.

 

Wir setzten uns in den Mietwagen und sprachen lange kein Wort miteinander.

 

Wir sind zum ersten Mal Autobesitzer.


Mother**cker!

Posted: Februar 26th, 2012 | Author: | Filed under: the nerdy notice | No Comments »

Weltbeste Strampleraufschrift.


Cow or Leaves Blockade

Posted: Februar 25th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Die tägliche Anreise ins Büro und zurück zur Wohnstätte zehrt an den Nerven. Das beginnt montags am Fahrkartenautomaten, der meine Zahlung nicht akzeptiert, weil das tägliche Limit erschöpft sei. Das ist um 07:25. Betrag: 70 Pfund.

Züge haben selten Verspätung, fallen aber gerne aus. Die Durchsagestimme gibt wechselnde Gründe dafür bekannt: technische Probleme mit Bahn, Gleis oder Lokführer. Seltener: Kuh- und Blätterblockaden.

Wenn die Bahn kommt, ist sie proppenvoll mit Passagieren, so dass ich oft die 20 Minutenfahrt lang stehe. Am meisten Stehplatz ist immer am stinkenden Klo. Es riecht nach Urin mit Chlor und die Türen schließen selten richtig – sie sind ja nicht von SIEMENS.

Züge fahren von Bahnhof zu Bahnhof und sollten nie von den Gleisen abweichen. Den Restweg legt der Reisende ohne Bahn zurück.

Die Bahnhöfe und Haltestellen sind öde und trostlos. Verbotsschilder und Anzeigetafeln bestimmen ihr Erscheinungsbild. Überteuerte Bohnensaftverkäufer wittern ein Geschäft mit Koffeinsüchtigen und bedienen Schlangen, die im Weg stehen.

Fahrgäste sind in der Regel in Eile oder verlangsamen ihren Schritt vor Dir, weil sie akut ihre iPhones und Blackberries bedienen müssen. Die Rückkehr der Tamagotchis?

Wir kaufen heute ein Auto.

 


And Carry On

Posted: Februar 24th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford, the nerdy notice | No Comments »

 


British Bradford On Channel 4

Posted: Februar 24th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Channel 4 ist nicht Englands seriösester Fernsehsender. Das decken andere sehr gut ab.

Es gibt im Fernsehen auch Verlangen nach dem einfachen Vergnügen. Die Berieselung von Zuschauern ist Aufgabe der Unterhaltungssendungen. In ihre Kategorie fällt auch der neueste Coup:

Make Bradford British

Angeblich von einer Rede des Prime Ministers inspiriert geht die Sendung der Frage nach, was es bedeutet, britisch zu sein. Denn die Frage der Identität bleibt ungeklärt und offen – ob mit oder ohne Bradfords asiatischem Stadtkern.

Von höchst tiefer Bedeutung dürfte es sich bei der 2012 kommenden Sendung also um einen Geistesschmaus handeln. Channel 4 ist einer der hinterletzten Sender, wenn es darum geht, Sinn in einem grundguten Vorhaben zu bewahren.

Mit Interesse nahmen wir am Einbürgerungstest für britische Bürger teil. Wie britisch wir laut ihm sind, lässt sich weiter unten lesen:

37.5%

Link zum Test hier.

 


Slightly Drunk Takes Home Longer

Posted: Februar 23rd, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Das Team war auf Meeting. Drei Bier zu viel. Essen zweieinhalb Stunden spät. 230 Pfund auf Firmenkosten. Alte Kollegen neu kennengelernt, selber nicht blamiert. TV-Programm im Auto, vorne. Ein letzter Schrei – funktionierte nicht, braucht Rekalibrierung. Mitternacht zuhause, Bett.

 

Note to self: Don’t mess with Amin.


The World According To Americans

Posted: Februar 19th, 2012 | Author: | Filed under: the nerdy notice | No Comments »

Super.

Mehr der Art?

Suchbegriff: Yanko Tsvetkov


Snowflake Chaos Where Are Ya?

Posted: Februar 18th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »
Mja, der Schnee ist verschwunden und machte dem regnerischen Trüben Platz. Als es letzte Woche schneite, hoffte ich noch auf einen Arbeitstag ohne Büro von zuhause, aber die Züge fuhren und das sogar pünktlich. Das Verkehrschaos blieb aus und keine Schneeflocke ließ Züge entgleisen.
Der Winter hinterlässt für 2011/2012 bisher den Eindruck, er wolle nicht so richtig durchkommen, schickt aber die Kälte schon mal rüber.
Das mit meinen Aufnahmen von Oxford im Schnee wird sich nochmal so elf, zwölf Monate gedulden müssen. Sie werden famos!

Culinary Discovery

Posted: Februar 18th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Hier ein Bild dessen, was wir am vergangenen Wochenende speisen durften: Moqueca (oder auch Muqueca).

Wer sich für brasilianische Fischgerichte interessiert, beschäftige bitte eine Internet-Suchmaschine mit Anfrage. Es gibt hier keine weiteren Details zu diesem hochspannenden Thema bis auf den Hinweis, dass das schmeckt. Verdammter Gaumenschmaus.

Der Koch hat keine eigene Küche und seine privaten Töpfe und Pfannen, mit denen ihm Essen immer am besten gelingt, stehen irgendwo in Caracas. Er behalf sich bei uns mit dem Metallschrott, den wir so nutzen.
Immer wieder großartig ist italienische Pizza. Durch ärgerlichen amerikanischen Einfluss hat sie einen Fast-Food-Beigeschmack bekommen, den sie nicht verdient. Pizza Hut gehört ignoriert!
Wir bringen unser Geld lieber zu Mario, “unserem” Italiener um die Ecke. Das taten gestern auch 50 andere Liebhaber und wir wichen zu “La Cucina” aus und genossen roten Wein zu einer der besten Essen seit Wochen! “Cucina” heißt Küche und so lässt sich den fünf Köchen dann auch bei der Arbeit zusehen, bevor sie Dir Deinen Napf hinstellen.


Chef de cuisine

Posted: Februar 14th, 2012 | Author: | Filed under: Oxford | No Comments »

Akademische Gäste mit den Spezialgebieten: Venezuela, Syrien, China, Equador, Surinam, Mosambik und Tansania. Es mögen noch welche fehlen. Westafrika konnte nicht kommen, weil Kind und Mann krank sind.
Venezuela kochte über 4 Stunden lang ein brasilianisches Gericht zusammen. Geplant war, um 19:30 Essen zu fassen. Gespeist wurde gegen 22 Uhr.

Die Nahrungsaufnahme wurde von Applaus für den chef de cuisine eingeleitet und endete nach 30 Minuten mit vollen Bäuchen und Mäulern voller Lob. Ich kann mich an die Bezeichnung des Gerichts nicht erinnern, nahm aber zwei Mal nach und in den nächsten Tagen die Reste mit zur Arbeit.
Die reichhaltige Mahlzeit kam mit Cider, Weißwein (rot und weiß) und Whiskey daher. Der einzige Schotte am Tisch (Surinam) ließ den Whiskey stehen, nachdem er ihn probiert hatte. Blasiert.
Am nächsten Tag rächte sich das Saufen mit einem schweren Kopf und schläfrigen Lidern bei den Akteuren. Die Küche blitzte, also hatten wir nachts noch gespült?
Den ganzen Sonntag im Haus vermufft.